Planen Sie auch, zu welchem Zeitpunkt in welchen Medien (vielleicht parallel zur Pressearbeit sowie zu Marketing- und Vertriebsaktionen) spezielle Themen kommuniziert werden sollen. 6. Dialog anstreben: Richten Sie sich nicht nur darauf ein, dass es zu einem Dialog kommen kann, sondern forcieren Sie ihn. Social Media sind keine weiteren Push-Medien, wie man es von Zeitschriften her kennt, sondern in erster Linie Plattformen für den Dialog von Mensch zu Mensch. Daher ist es wichtig, interessante Personen z. B. über Twitter zu kontaktieren, ihnen Fragen zu stellen oder auch mit Hinweisen „anzustuppsen“ oder auch Kommentare in anderen Blogs zu hinterlassen, wenn das Thema passt. 7. Budgets: Planen Sie ein, welches Budget für Social-Media-Aktivitäten zur Verfügung steht. Die Anmeldung und Teilnahme in den Diensten ist zwar gratis, Kosten entstehen aber möglicherweise durch die Beauftragung einer PR-Agentur, Entwicklung von neuen Applikationen für die Webseite, die Pflege eines Social-Media-Newsrooms oder auch Video- und Foto-Produktionen. 8. Webseite aufmöbeln: Wenn ein Unternehmen im Social Web aktiv ist, muss dies auch auf der Homepage ersichtlich sein. Verlinken Sie daher auf der Startseite und im Newsroom zu allen Social-Media-Profilen! Binden Sie Twitter und das Corporate Blog ein, sodass die neuesten Beiträge schon auf Ihrer Startseite angeteasert werden. 9. Dialogpartner suchen: Gewinnen Sie Experten und Firmen aus Ihrem Netzwerk als Gesprächspartner in den Social Networks. Empfehlen Sie sich gegenseitig weiter, und nutzen Sie auch die Gelegenheit, sich gegenseitig vorzustellen – z. B. mit Gastartikeln oder Interviews im Blog. 10. Monitoring: Legen Sie die Messkriterien für Ihre Social-Media-Aktivitäten fest. Wie viele Follower, Fans, Newsletter-Abonnenten wollen Sie in welchem Zeitraum gewinnen? Welche Feedbacks erwarten Sie? Wie sollen sich die Aktivitäten auf die Backlinks auf Ihre Webseite auswirken? Wie und wo wollen Sie erwähnt werden? Wie viel darf z. B ein Fan kosten?